Vorschau: Frauen in Döbeln zu Gast

Der Sieger bleibt im vorderen Feld - der Verlierer rutscht nach hinten
Sachsenliga: HSG Neudorf/Döbeln - HSV 1956 Marienberg

Nach dem 29:21 Heimspielsieg gegen den SV Schneeberg bestreitet die HSV-Sieben am kommenden Sonntag das nächste Auswärtsspiel. Dabei gastiert sie als Tabellenvierter (2:2 Pkt.) in Döbeln (Anwurf 17:00 Uhr, Stadtsporthalle) beim punktgleichen, heimstarken Sechstplatzierten, der HSG Neudorf/Döbeln.

„Ich hoffe, dass meine Mannschaft dabei an die guten Leistungen, die sie in den letzten 20 Minuten gegen Schneeberg geboten hat, anknüpfen kann. So einen schwachen Start, wie wir ihn dabeihatten, dürfen wir uns nicht leisten.“ gibt HSV-Trainerin Lucie Hribova zu Bedenken.

Die HSG startete zuhause mit einem sicheren 30:21 Heimsieg gegen den SV Plauen-Oberlosa. Danach musste sie sich in einem torreichen Auswärtsspiel mit 29:36 beim Spitzenreiter HV Chemnitz II geschlagen geben.

Diese Scharte wollen sie bestimmt mit einem Erfolg über den HSV ausmerzen. Zudem will sich die HSG-Sieben garantiert für die 23:29 Vorjahres-Heimspielniederlage gegen die Erzgebirgerinnen revanchieren. Es wird sicher ein bis zuletzt hart umkämpftes Spiel werden. Die HSV-Sieben als amtierender Vizemeister scheint beim Vorjahres-Tabellen-Neunten favorisiert zu sein.

Diese Konstellationen ist keinesfalls eine Siegesgarantie. Genau das zeigte auch der schwer erkämpfte Sieg gegen den Vorjahres-Zehnten, SV Schneeberg.

„Wir wollen natürlich alles versuchen, um den ersten Auswärtssieg zu landen. Wir dürfen uns aber nicht viele technische Fehler leisten und müssen ein sehr gutes Abwehrverhalten zeigen. Ich hoffe, dass alle gesund sind und niemand arbeits- oder urlaubsbedingt fehlt. Die bessere Tagesform könnte ausschlaggebend für den Ausgang der Partie sein“, ergänzte die HSV-Trainerin.

Durch den Rückzug der USV TU Dresden hat jedes Team der 11-er Staffel einmal spielfrei. Das Tabellenbild ändert sich dadurch oftmals und ist nicht immer voll aussagefähig.

 

Saisonstart für C-Jugend in der Sachsenliga
Sachsenliga: MSV Dresden - HSV 1956 Marienberg

Am ersten Oktoberwochenende beginnt die neue Saison der Sachsenliga der weiblichen C-Jugend. Zum 2. Mal in der Marienberger Handballgeschichte nimmt eine Mannschaft des HSV daran teil.

Im Vorjahr spielten die HSV-Mädchen noch in der D-Sachsenliga. In der neuen Liga wird es als Neuling nicht einfach gegen die besten Teams Sachsens mitzuhalten. Der zweite Vertreter aus dem Erzgebirgskreis ist in der 12-er Staffel die SG Zschorlau/Schneeberg.

Die HSV-Sieben um Trainer Chris Tippmann und Übungsleiterin Michelle Schmähling muss gleich zu ihrem Debüt am kommenden Sonnabend beim MSV Dresden ran (Anwurf 10:30 Uhr SH Bertholt-Brecht-Gymnasium Dresden). Zu den Erfolgsaussichten kann man noch nichts sagen. Nach der einfachen Vorrunde werden die Plätze 1-4, 5-8 und 9-12 in einer Vor- und Rückrunde ermittelt. Das Ziel für die HSV-Mädchen ist der Klassenerhalt.

 

Auswärts bei einem unbekannten Gegner
Kreisliga: HV Grüna - HSV 1956 Marienberg

Da keine Bezirksliga der weiblichen B-Jugend zustande kam, müssen alle elf gemeldeten Teams in der Kreisliga des Spielkreises Zwickau spielen. Die besten sechs Teams spielen nach der einfachen Vorrunde um die Bezirksmeisterschaft. Die anderen ermitteln den Kreismeister.

Dabei kann es in der Vorrunde Ergebnisse geben, die in der Rückrunde nicht berücksichtigt werden. Die HSV-B-Jugend um Trainer und HSV-Präsident Thomas Ehnert sowie Übungsleiterin Emily Mehlhorn musste sich zuhause bei Ihrem Saisonstart knapp mit 20:21 gegen den Vorjahres-Vizemeister TSV Lichtentanne geschlagen geben.

Am kommenden Sonntag gastieren die HSV-Jugendlichen in der Sporthalle in Oberlungwitz und treffen dort auf die Mädchen des HV Grüna (Anwurf 12:00 Uhr). Die HV-Sieben gewann ihr bisher einziges Spiel zuhause sicher mit 19:11 gegen den HV Oederan. Man kann gespannt sein, wer diesmal die Punkte einfährt.

 

Die D-Jugend gastiert beim TSV Peni
Kreisliga: TSV Penig -HSV 1956 Marienberg

Auch in der weiblichen D-Jugend kam keine Bezirksliga zustande. Alle elf gemeldeten Teams spielen in der Kreisliga des Spielkreises Erzgebirge. Auch hier gibt es eine einfache Vorrunde und die besten sechs Mannschaften ermitteln den Bezirksmeister. Die verbleibenden Mannschaften kämpfen um die Kreisligameisterschaft.

Kreisliga-Jugend D um Trainer Chris Tippmann und Übungsleiterin Michelle Schmähling konnte zum Saisonauftakt zuhause gegen den Oberlungwitzer SV einen sicheren 33:8 Kantersieg landen.

Am kommenden Sonntag gastieren die HSV-Mädchen beim TSV Penig (Anwurf 11:45 Uhr SH an der Oberschule). Der TSV hat zuhause 15:20 gegen den BSV Zwickau II verloren und war auswärts mit 10:4 beim HC Fraureuth erfolgreich.

Nach dem gelungenen Saisonstart gegen Oberlungwitz sollten die HSV-Mädchen auch auswärts durchaus eine Siegeschance haben. Dabei sollte der unbekannte Gegner aber nicht unterschätzt werden.

Karlgeorg Frank