Frauen: Bronze beim Piranhas-Cup
Ein intensives Handball-Wochenende liegt hinter den Frauen des HSV 1956 Marienberg. Nur einen Tag nach dem erfolgreichen Auftakt im Sachsenpokal ging es für die Mannschaft beim Vorbereitungsturnier in Markranstädt bereits wieder auf die Platte. Trotz der hohen Belastung erkämpften sich die Marienbergerinnen am Ende einen guten dritten Platz.
Bereits am Samstag war der HSV in der ersten Runde des Sachsenpokals beim SC Riesa gefordert. Mit einem 26:22-Auswärtserfolg lösten die Marienbergerinnen ihre Aufgabe erfolgreich. Um am folgenden Morgen zusätzlichen Reisestress zu vermeiden, übernachtete die Mannschaft auf dem Weg nach Markranstädt.

In der Gruppenphase traf der HSV zunächst auf den MSV Dresden II. Von Beginn an überzeugten die Marienbergerinnen vor allem mit einer stabilen und engagierten Abwehrarbeit. Auch im Angriff fand die Mannschaft immer wieder gute Lösungen und setzte sich verdient mit 17:12 durch.
Im zweiten Gruppenspiel wartete mit der HSG Neudorf/Döbeln ein deutlich unbequemerer Gegner. Während die Defensive weiterhin ordentlich arbeitete, fehlte im Angriff diesmal die nötige Durchschlagskraft. Die aggressive Deckung der Döbelnerinnen stellte den HSV zunehmend vor Probleme, sodass sich Marienberg am Ende mit 11:14 geschlagen geben musste.
Dennoch reichten die Ergebnisse für den Einzug ins Halbfinale. Dort traf der HSV auf die Sportfreunde 01 Dresden-Nord. Mit zunehmender Spielzeit machte sich nun allerdings der Kräfteverschleiß bemerkbar. Das Pokalspiel vom Vortag und die bereits absolvierten Turnierpartien hinterließen ihre Spuren. Gegen die Sportfreunde konnte Marienberg deshalb die nötige Intensität aufbringen und musste sich mit 11:18 geschlagen geben.
Damit blieb zum Abschluss das Spiel um Platz drei gegen den Gastgeber SC Markranstädt II. Trotz der schweren Beine wollte die Mannschaft das intensive Wochenende unbedingt mit einem Erfolgserlebnis beenden. Noch einmal mobilisierten die Marienbergerinnen ihre verbliebenen Kräfte und belohnten sich mit einem 19:17-Erfolg.
Mit Platz drei und insgesamt drei Siegen aus fünf Spielen an zwei Tagen kann der HSV auf ein intensives und zugleich aufschlussreiches Vorbereitungswochenende zurückblicken. Besonders die über weite Strecken gute Abwehrarbeit sowie die in vielen Situationen gefundenen Lösungen im Angriff waren positive Erkenntnisse. Gleichzeitig zeigte das Turnier auch, an welchen Stellschrauben bis zum Saisonstart noch gearbeitet werden muss.