Frauen: Sprung auf Platz Drei verpasst
Oberliga Sachsen: SC Riesa - HSV 1956 Marienberg 31:27 (16:15)
Mit einem Sieg im Spiel Dritter gegen Vierter hätten sich die HSV-Frauen auf Rang Drei in der Oberligatabelle platzieren können. Durch die 27:31 Niederlage rutscht man zurück auf Rang Fünf. Bei noch drei ausstehenden Spielen ist aber durchaus Spielraum für eine andere Platzierung.
Der Beginn des Spieles in Riesa verlief beiderseitig etwas holprig. Nach der HSV-Führung zum 1:0 stand es nach sechs Minuten gerade mal 1:1. Fortan übernahm dann der SC Riesa die Führung. Zwar konnten die Marienbergerinnen einen Rückstand von maximal drei Toren oft verkürzen, aber zum in Front gehen reichte es nicht. Mit dem Pausenpfiff lag der SC Riesa mit 16:15 vorn.
Bis dahin war das HSV-Spiel noch nicht so richtig in die Gänge gekommen. Kleinere Abspielfehler und zwei, drei vergebene Großchancen liesen noch viel Spielraum nach oben zu. Auch die beiden Torhüterinnen, Julia Kluge und Helene Enger, hatten es schwer. Helene stand nach längerer Pause in der zweiten Halbzeit im Tor der HSV-Frauen und konnte sich zunehmend steigern.
Nach dem Seitenwechsel schien das HSV-Spiel besser zu funktionieren. Mehrfach schaffte man den Ausgleich, nur mit der Führung klappte es nicht so recht. In der 46. Minute gelang Martha Langer das 24:24. Das war das letzte Unentschieden der Partie. In der verbleibenden Spielzeit baute Riesa den Vorsprung auf drei Tore aus (28:25 54.). Zwar konnten die Marienbergerinnen nochmal verkürzen (28:26 57.), aber mehr war nicht drin. Gerade in den letzen Spielminuten war die Wurfgenauigkeit eher schlecht als recht. Den Gastgeberinnen gelang das besser. Somit hieß es am Ende 31:27 für den SC Riesa.
Hervorzuheben ist in diesem Spiel die Trefferquote vom Sieben-Meter-Punkt. 100 Prozent. Das gab es schon länger nicht. Von den sieben Strafwürfen für den HSV verwandelte allein Sarah Martin sechs. Vivian Dresell verandelte in der Schlußminutee Strafwurf Nummer Sieben. Mit ihren verwandelten Siebenmetern war Sarah damit Torschützenbeste des HSV. Insgesamt gelangen ihr sieben Treffer.
Für die HSV-Frauen sind noch drei Spiele in dieser Saison zu bestreiten. Zwei Heimspiele und der Saisonabschluss in Bischofswerda am 26. April. Am kommenden Wochenende (28. März) wird der SV Schneeberg in Marienberg zu Gast sein. Das letzte HeimSpiel der Saison findet nach der Osterpause am 18. April statt. Beide Spiele sind Samstags un werden wie immer um 17 Uhr angepfiffen..
Der HSV spielte mit:
Helene Enger, Julia Kluge (beide Tor), Amy-Aaliyah Knoch, Kristin Tippmann-Wendrock, Martha Langer (4), Lena Kummich (1), Clara Bielawny, Laura Meyer (3), Lucia Iffert, Tamara Schreiter, Sarah Martin (7/6), Lisa Rohrlapper (3), Emma Bielawny (4), Vivian Dresel (5/1)
Siebenmeter: SCR 5/4, HSV 7/7
Zeitstrafen: SCR 2, HSV 4